Michael Martensen, geboren 1958 in München, Studium der Malerei bei Prof. Hannes Baier und Prof. Dr. Markus Lüperts
Trotz des Werdegang im Medienbereich ist Michael Martensen tief im Herzen ein Bildender Künstler geblieben, Aufgrund seiner grafischen und handwerklichen Kompetenz ist vor allem die Malerei zu seinem persönlichen Anliegen geworden. Er arbeitet aus einem breiten Spektrum von Themen und Sujets heraus. Ölmalerei, Acryl, Pastelle und Zeichnungen gehören zu den immer wiederkehrenden Arbeitsmitteln für seine Bilder.
Spannungsmomente - sind weit, tief und scheinbar endlos. Bestimmt werden die großformatigen Bildflachen von der Farbe. Diese ist meist dunkel gehalten, aufgebrochen durch helle Akzente der gleichen Farbe in streng abgegrenzten Räumen. ― Spannungsgeladen und dennoch Leere, Weite und Ruhe, Bewegung nur im eigenen Rhythmus ohne Hast und äußeren Druck. Gemalte Flächen in Beziehung mit dem gefundenen. Blech, Holz, Gummi, Papier, Plastik, Wolle, beruckte Stoffe, organisches Material, Knochen oder Plastiktüten.
Die Farben aufgetragen mit Spachteln, bemalten Holzplatten die als Druckstock verwendet werden, mit dem Pinsel übermalt. Aufgeklebte Fundstücke lassen das Bild Dreidimensional erscheinen.
Oberflachen und Griffigkeit werden erreicht durch die Vermischung von Pigmenten und Organischen Stoffen. Holzkohle, Sand, Erde, Asche und Materialien die sonst nur von Bau bekannt sind ― Betonpulver, Mörtel und Gips, Metallspäne und Glasreste gehören zu den gebräuchlichen Malmaterialien und geben den Bildoberflächen seine eigenwillige Beschaffenheit. Die Texturen und Materialgewebe überschreiten die Farbmalerei durch ihren Verweis auf die real existierende Wahrnehmung, besonders dort, wo die Herkunft oder die ursprüngliche Verwendung bekannt ist, wie dies bei Mörtel und Zement der Fall ist
| Kursbeitrag: |
€ 220,- |
| Teilnehmer: | max. 10 |
| Kurszeiten: |
Montag bis Freitag jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr |